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OnLive macht alte Computer fitt für die neusten Computerspiele

Eine wirkliche innovative und vielleicht auch bahnbrechende Technologie wirft die amerikanische Spiele-Firma Rearden mit OnLive bald auf den amerikanischen Markt. OnLive soll aktuelle Computerspiele auf den alten PC zuhause streamen.

Im genauen heißt das: Sämtliche Spiele laufen auf den Servern von Rearden, die die komplette benötigte Hardware-Infrastruktur wie Grafikkarte, Prozessor und Arbeitsspeicher zur Verfügung stellen. Der potentielle Spieler braucht dann nur noch eine ausreichende Internet-Verbindung. Mit ausreichend sind dabei folgende Werte gemeint: Mit einer 1,5 MBit-Leitung erhält man Grafik-Qualität auf dem Niveau der Nintendo Wii, vier bis fünf MBit reichen für HD-Auflösungen aus. Vier bis fünf MBit sind natürlich schon eine Hausnummer, eine Utopie aber natürlich auch nicht. Gerade in den deutschen Großstädten bekommt man ja jetzt schon 50 MBits und mehr.

Angeblich soll an diesem revolutionären System 7 Jahre lang gearbeitet worden sein. Mehr oder weniger funktionsfähig ist das ganze schon. So konnten Reporter auf der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco auf einem simplen MacBook Crysis mit vollen Details absolut ruckelfrei spielen. Im Winter soll das OnLive-System die geschlossene Beta-Phase verlassen und zunächst in den USA an den Start gehen. Bislang stehen 16 aktuelle Spiele-Titel wie F.E.A.R. 2, Burnout Paradise, Company of Heroes und Prince of Persia zur Verfügung, zahlreiche weitere sollen noch vor dem Marktstart folgen.

Anbei Interviews von der GDC mit Steve Perlman, dem CEO von OnLive Inc.:

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