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Bundesregierung plant Verbot von Computerspielen – Nun handeln

Im Sommer 2008 soll ein Gesetz vom Bundestag verabschiedet werden, das vorsieht, Computer- und Videospiele mit „besonders gewalthaltigen Szenen“ automatisch zu verbieten. Solle es wirklich so weit kommen, würde sich wahrscheinlich einiges für all euch Computer Gamer ändern. Deswegen muss reagiert werden.

Man beachte bitte, das wir lediglich den Aufruf unterstützen, nicht aber initiiert haben!

Darum geht’s

1. Was plant die Bundesregierung?
– ­ Die Bundesregierung will für das Verbot das Jugendschutzgesetz ändern. Dazu müssen der Bundestag und der Bundesrat Ja sagen. Bis zum Sommer sollen die Abstimmungen über die Bühne gegangen sein.

– ­ Mit den Änderungen möchte die Bundesregierung die Kriterien für ein Verbot von Computerspielen erweitern. Das wird sich massiv auf die Spielkultur in Deutschland auswirken.

– ­ Auch Spiele, die bisher problemlos gespielt werden durften, werden künftig damit verboten.

– ­ Das gesamte Bewertungssystem von Computer- und Videospielen wird damit durcheinander gebracht.

2. Wie sieht denn die Realität aus?
– ­ Computerspiele sind nicht die Ursache für Jugendgewalt! Alle bisherigen Untersuchungen auf diesem Gebiet haben das bewiesen.

– ­ Spiele ohne Jugendfreigabe gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen! Diese Meinung unterstützen alle. Gewalthaltige Computerspiele aber grundsätzlich zu verbieten ist absurd – schließlich werden entsprechende Bücher und Filme auch nicht verboten. Dies spiegelt auch die widersprüchlichen Aussagen der Politiker wider.

– ­ Deutschland verfügt im weltweiten Vergleich über den strengsten Jugendschutz.
­ Die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten sind ausreichend, um Kinder und Jugendliche vor nicht passenden Spielen zu schützen.

– ­ Wieder einmal fällt der Politik nichts anderes ein, als bestimmte Spiele zu verbieten zu wollen. So werden populistische Forderungen durchgesetzt. Das Problem der Jugendgewalt wird damit aber nicht gelöst.
­
– Computerspiele sind ein fester Bestandteil der Kreativwirtschaft in Deutschland. Sogar die Politik fördert den Deutschen Entwicklerpreis für Computerspiele. Auf der anderen Seite bekämpft sie die gesamte Community.

3. Was könnt Ihr tun?
– ­ Werdet aktiv in der Debatte! Redet mit Euren Freunden, Bekannten und Gamer-Freunden über die anstehende Problematik!

– ­ Protestiert bei dem Bundestagsabgeordneten aus Eurem Wahlkreis. Denn die Abgeordneten entscheiden über das Verbot. Euren Abgeordneten und seine Adresse findet Ihr unter www.bundestag.de oder besser unter www.abgeordnetenwatch.de.­ Auch Eure Freunde sollen sich bei den Abgeordneten melden.

– ­ Schreibt Leserbriefe an Eure Tageszeitung.

– Postet in allen bekannten Internetforen zu diesem Thema Eure Meinung und gründet Initiativen gegen diesen Kontroll-Wahn! Dabei könnt Ihr Unterschriften sammeln und diese ebenfalls an Euren Abgeordneten schicken.

Wir danken Electronic Arts für den Gedankenanstoß und freuen uns über alle Webseiten, Magazine und Foren die mitziehen – es geht darum, was wir in Zukunft spielen!

4. Worauf bezieht sich dieser Aufruf?
– Mehr Indizierungen, größere USK-Logos – Entwurf zur Änderung des Jugendschutzgesetzes beschlossen!

– Kritik am geplanten Verbot „gewaltbeherrschter Spiele“

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